TV-Absage von Van der Bellen lässt FPÖ toben

Aufgrund von terminlichen Problemen sagt Präsidentschaftskandidat Alexander Van der Bellen seine Teilnehme in der ORF-Sendung Bürgerforum ab. Die Diskussionsrunde findet damit nicht statt. Die FPÖ tobt, sie vermutet taktische Gründe hinter der Absage.

Aufgrund von terminlichen Problemen sagte seine Teilnehme in der ORF-Sendung Bürgerforum ab. Die Diskussionsrunde findet damit nicht statt. Die FPÖ tobt, sie vermutet taktische Gründe hinter der Absage. 

Geplant war ein gemeinsamer Auftritt der beiden Kandidaten im TV-Format "Bürgerforum", bei dem Zuseher im Studio Fragen stellen hätten können.

Wie der Wahlkampfleiter des von den Grünen unterstützten Kandidaten dem "Standard" die Absage begründete seien seit dem ersten Wahlgang mehr als 100 Medienanfragen eingegange, der Terminplan Van der Bellens mehr als dicht. Für Van der Bellen selbst hätten Diskussionen mit Bürgern Priorität, vor allem mit Jugendlichen. Weiters wurde betont, der ORF hätte noch gar keine fix Zusage für die Sendung bekommen.

Genau deshalb habe Van der Bellen auch abgesagt, vermutet FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl. Er sieht darin eine "Flucht vor Fragen der Bevölkerung zu heiklen Themen" Er  bezeichnet die Absage als ein "demokratiepolitisches Armutszeugnis der Sonderklasse", vor allem da Van der Bellen auf seinen Plakaten für Mut und Kraft einstünde.

Aufgrund der Absage wird die Sendung nicht stattfinden, auch wenn sich FPÖ-Kandidat Norbert Hofer gerne präsentiert hätte: "Wenn Van der Bellen nicht kommen will, dann bleibt sein Sessel halt leer, und Norbert Hofer beantwortet alleine die Fragen der besorgten Bürger.", so Kickl.

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