TV-Attacke, Sitzstreik: Boxer rastet bei Olympia aus

Mourad Aliev im Sitzstreik
Mourad Aliev im SitzstreikReuters
Mourad Aliev sorgt in Tokio für kuriose Szenen! Der französische Boxer wurde disqualifiziert, rastete danach komplett aus.

Der Superschwergewichts-Kampf gegen den Briten Frazer Clarke wurde kurz vor dem Ende der zweiten Runde abgebrochen. Grund: ein als absichtlich gewerteter Kopfstoß Alievs in Richtung seines Gegners sowie der anschließende Protest gegen den Punkteabzug. Der gebürtige Russe wurde daraufhin disqualifiziert, da brannten bei ihm die Sicherungen durch.

Er lieferte wüste Gesten hinter dem Rücken des Ringrichters, schrie immer wieder: "Jeder weiß, ich habe gewonnen." Außerdem ging er auf eine Kamera zu, setzte einen leichten Schlag gegen die Linse. Sämtliche Beruhigungs-Versuche – auch von seinem Gegner – scheiterten. 

Später trat Aliev in den Sitzstreik. Er setzte sich an den Rand des Boxrings und verharrte dort für 45 Minuten. Sein Protest dürfte aber wenig Wirkung gezeigt haben. Denn zu diesem Zeitpunkt war eine Pause der Box-Wettkämpfe bis zur Abend-Session angesetzt.

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