"Die sind ganz schön groß. Aber im Bett sind sie alle gleich", sagte ein TV-Kommentator bei der Live-Übertragung des Synchronspringens bei der Schwimm-Weltmeisterschaft im japanischen Fukuoka. Daraufhin hagelte es Beschwerden. Der Eklat kostet ihm nun den Job.
Rai-Sportreporter Lorenzo Leonarduzzi sieht sich nach seinem sexistischen Sager scharfer Kritik ausgesetzt. Auch vom eigenen Sender. RAI leitet ein Disziplinarverfahren gegen den Kommentator ein.
RAI-Boss Roberto Sergio sagt in einer Aussendung: "Ich habe die zuständigen Stellen angewiesen, ein Disziplinarverfahren einzuleiten. Leonarduzzi und TV-Experte Massimiliano Mazzucchi habe er "unverzüglich aus Japan zurückkehren zu lassen". Auch der zweifache Olympiateilnehmer ist nun vorerst den Job los.