Es sollte ihr Start in ein besseres Jahr werden – doch für Andrea Plewig endete die Silvesternacht mit einem Schock fürs Leben. Die frühere Astro-TV-Moderatorin ("Leichter leben") verlor bei einem Unfall in ihrem Garten in Potsdam ihr linkes Auge.
"Ich hatte nur ein paar Raketen und drei Batterien – ganz legal aus dem Supermarkt natürlich", erzählt Plewig in einem Insta-Video am Mittwoch. "Dafür habe ich vorher alles super vorbereitet: ausgepackt, die Zündschnüre freigelegt, die Kinder weggeschickt …"
Doch beim Anzünden einer Batterie kam es zur Katastrophe: "Sie ging sofort los, ich stand noch da. Die Druckluft vor der Explosion hat mich im Auge getroffen. Plötzlich lag ich auf dem Boden."
Die 55-Jährige stürzte, Freunde mussten alles mitansehen. Eine anwesende Krankenschwester hatte sofort den Ernst der Lage erkannt und den Notruf gewählt. Sofort nach der Einlieferung ins Spital wurde sie einer Not-OP unterzogen, um eine Blutung im Gehirn zu stoppen. Ihr Auge sei nicht mehr zu retten gewesen.
"Weil alles Matsch war. Wo nix mehr ist, kann man auch nichts mehr zusammensetzen", schildert sie. "Das ist die Situation. Natürlich hätte ich mir und allen anderen einen schöneren Start ins Jahr 2026 gewünscht..."
Kurz nach diesem Satz kamen der Moderatorin die Tränen, doch sie biss sich durch: "Es hilft alles Jammern nix". Sie sei nur froh, dass nicht noch schlimmer gekommen ist und auch kein Kind verletzt wurde. "Oh Gott, da möchte ich gar nicht darüber nachdenken", presste sie noch hervor, ehe sie von der Schock-Vorstellung übermannt wurde. Völlig aufgelöst musste sie die Aufzeichnung an dieser Stelle unterbrechen.
Besonders bitter: Plewig hat gerade ihren Brustkrebs besiegt. Nur zwei Monate vor dem Horror-Unfall hatte sie ihre letzte Chemo-Therapie abgeschlossen. Eine letzte, brustangleichende OP war für Februar geplant. "Ich bin endlich krebsfrei", sagte sie stolz. "Und ich lasse mich auch jetzt nicht herunterziehen."
Unterstützt wird sie von ihrer besten Freundin Vera Int-Veen (58). Die bekannte TV-Kupplerin eilte sofort ins Krankenhaus.
Gemeinsam möchten sie jetzt wachrütteln – und fordern deutschlandweites ein Böller-Verbot: "Für die Tiere, für die Umwelt, für die Menschen. Man kann das Jahr auch ohne Böllerei gut begrüßen …", sagt Plewig in einem Video an ihre knapp 30.000 Follower. Fürs TV fühlt sie sich derzeit nicht mehr bereit – aber ihre Botschaft soll gesehen werden.