Nicht nur Facebook und Instagram - hier sind nackte Brüste verboten - gehen streng gegen Porno-Inhalte vor: Jetzt schließt sich Twitter den strengen Regeln der Social Media-Giganten an.
Nicht nur - hier sind nackte Brüste verboten - gehen streng gegen Porno-Inhalte vor: Jetzt schließt sich Twitter den strengen Regeln der Social Media-Giganten an.
Der Kurznachrichtendienst Twitter will laut Accounts von bis zu zehn Millionen Nutzern weltweit entfernen, die pornografisches Material via Twitter verbreiten. 302 Millionen Nutzer hat Twitter nach eigener Aussage pro Monat - die Porno-Accounts machen rund drei Prozent aus.
Bei Twitter heißt es zum Thema Porno: "Der Gebrauch von obszönen oder pornographischen Bildern als Profil-, Kopfzeilen- oder Hintergrundbild des Nutzers ist verboten".
Twitter-Usern, die Sex- oder Gewalt-Inhalte posten, rät Twitter, diese als "sensibles Material" zu kennzeichnen, um anderen Nutzern eine Warnung anzuzeigen. Wer nicht kennzeichnet, kann bei Twitter gemeldet werden. Für Links zu Porno-Seiten ist Twitter nicht verantwortlich.
Einbußen befürchtet
Mit dem Löschen der Accounts fürchtet die Porno-Branche nun finanzielle Einbußen, denn Twitter ist bisher eine der wenigen Social-Media-Plattformen, auf denen Nutzer mit Pornostars direkt interagieren können.
Weltweit nützen Prostituierte Hashtags zu großen Nachrichtenthemen, um Aufmerksamkeit auf Porno-Profile zu lenken.
Wer etwa unter dem Hashtag #WM2014 nach Infos zur Fußball-WM in Brasilien suchte, stieß auch auf Postings von "Dirty Tina".
Unter dem Hashtag #MH17 konnten sich Millionen Nutzer über den Absturz des malaysischen Passagierflugzeugs über der Ukraine informieren, bei dem 298 Menschen starben. Auch Sex-Anbieter nutzten die Aufmerksamkeit, um auf ihre Porno-Inhalte zu lenken.