Twitter-Streit zwischen Kurz und türkischem Außenmin...

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Der Streit mit der Türkei geht in die nächste Runde: Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) hatte sich vehement gegen eine Erpressung der EU durch Ankara beim Flüchtlingsdeal gewandt. Er wies Aussagen seines türkischen Amtskollegen Mevlüt Çavusoglu zurück, der mit der Aufkündigung des Flüchtlingspakts gedroht hatte, wenn die Türkei bis Oktober keine Visafreiheit erhalte.

Der Streit mit der Türkei geht in die nächste Runde: Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) hatte sich vehement gegen eine Erpressung der EU durch Ankara beim Flüchtlingsdeal gewandt. Er wies Aussagen seines türkischen Amtskollegen Mevlüt Çavusoglu zurück, der mit der gedroht hatte, wenn die Türkei bis Oktober keine Visafreiheit erhalte.

Kurz sagte gegenüber "Heute": "Die EU darf keine Erpressung durch die Türkei zulassen. Europa darf sich nicht in Abhängigkeit anderer begeben und muss die EU-Außengrenze eingenständig schützen."

Dies postete Österreichs Außenminister auch auf Twitter:

Weise Ultimatum von darf sich nicht in Abhängigkeit begeben & muss Außengrenzen selbst schützen.
— Sebastian Kurz (@sebastiankurz)
Die Reaktion aus der Türkei ließ nicht lange auf sich warten. Ebenfalls via Twitter wandte sich Çavusoglu direkt an Kurz. Dabei sprach er ihn höchst undiplomatisch mit dem Vornamen "Sebastian" an. Und berief sich mit seiner Aussage auf "Meinungsfreiheit".

Hier der Original-Tweet:


Das ist nicht Ultimatum Sebastian, it is my opinion. Freedom of expression my friend.
— Mevlüt Çavusoglu (@MevlutCavusoglu)

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