Ärger bei den Wiener Öffi-Nutzern am Dienstag Vormittag: Ein schadhafter Zug ließ die Fahrgäste der U4 Richtung Heiligenstadt verzweifeln, das Chaos übertrug sich auch auf die Linie U6. Ein Feuerwehreinsatz unterbrach auch die Linie U1.
Ärger bei den Wiener Öffi-Nutzern am Dienstag Vormittag: Ein schadhafter Zug ließ die Fahrgäste der U4 Richtung Heiligenstadt verzweifeln, das Chaos übertrug sich auch auf die Linie U6. Ein Feuerwehreinsatz unterbrach auch die Linie U1.
Kleine Ursache, große Wirkung: Nachdem es bereits um kurz nach fünf Uhr früh zu Problemen und unregelmäßigen Fahrintervallen bei der Linie U4 gekommen war, war um kurz nach 8 Uhr das Chaos perfekt. Ein schadhafter Zug blieb auf der Strecke von Hütteldorf nach Heiligenstadt liegen. Die Fahrgäste saßen fest, Ersatzverkehr gab es spontan keinen. Folge: Viele trafen bis zu eine Stunde verspätet in der Arbeit ein.
Nachdem es durch die Panne auch in der Gegenrichtung "staute", füllten sich schließlich auch an der Linie U6 die Bahnsteige mit wartenden Fahrgästen, denn diese wurde komplett überlastet - weil der Zugtakt auf sechs bis acht Minuten angehoben werden musste. Auf Twitter ließen viele Fahrgäste ihrem Frust freien Lauf, die Wiener Linien baten dagegen um Nachsicht und entschuldigten sich für die Verzögerungen.
Es käme zu "längeren" Wartezeiten twitterten die Wiener Linien schließlich, von einer Stunde Verspätung könne jedoch keine Rede sein. Wegen eines Feuerwehreinsatzes am Stephansplatz musste schließlich auch noch die Linie U1 zwischen Schwedenplatz und Karlsplatz eingestellt werden.