U-Bahnen fast leer, Polizei patrouilliert Bahnsteige

Seit Dienstag wird Österreich langsam wieder hochgefahren. In den Öffis schlägt sich das offenbar noch nicht nieder.

Seit Dienstag dürfen die Wiener Öffis wieder genutzt werden – auch wenn man sich nicht gerade auf dem Weg in die Arbeit oder zum Einkaufen befindet. Der TV-Sender Puls24 nahm einen Lokalaugenschein in der U6 vor. Noch scheinen sich die Fahrgastzahlen nicht dramatisch gesteigert zu haben.

"Ich habe das Gefühl, dass es sehr gut funktioniert", sagt Puls24-Chefreporterin Magdalena Punz in einer Liveschalte. "Die Linie U6 ist eigentlich leer. Vor der Corona-Krise waren die Wagons relativ voll, man bekam kaum einen Sitzplatz. Laut Wiener Linien nutzen derzeit 80 Prozent weniger Fahrgäste die öffentlichen Verkehrsmittel."

Bitte Maske tragen

Um U-Bahn, Bus und Straßenbahn nutzen zu dürfen, ist ein Nasen-Mund-Schutz erforderlich – also eine Schutzmaske oder alternativ ein Schal. Anders als ein Sicherheitsabstand von mindestens einem Meter gilt die Maskenpflicht nur in den Garnituren und Wägen, nicht auf dem Bahnsteig.

Die Einhaltung der Regeln wird von der Wiener Polizei kontrolliert. "Ich habe schon Polizisten am Bahnsteig gesehen", berichtet Magdalena Punz. Und die Beamten können auch Strafen verhängen.

Denn wer ab Dienstag ohne Maske in den Öffis oder im Supermarkt angetroffen wird, den kostet das 25 Euro – "wenn es überhaupt eine Anhaltung gibt, der Dialog zu nichts führt und die Voraussetzungen für ein Organstrafmandat bestehen", heißt es bei der Polizei. Gleiches gilt für jene, die sich trotz Verbots mit Freunden in größeren Gruppen trifft oder sonst gegen die Corona-Regeln verstößt. Das kann dann 50 Euro kosten.

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