Über 18-Mio.-Verschuldung wird abgestimmt

Eine Neuverschuldung von mehr als 18 Millionen Euro und Gesamtschulden von über einer Milliarde Euro - die Stadt Linz steht finanziell so schlecht da wie noch nie. Kein Wunder also, dass am Donnerstag im Budget-Gemeinderat (ab 9 Uhr) die Stimmung eher angriffig sein wird.

Eine Neuverschuldung von mehr als 18 Millionen Euro und Gesamtschulden von über einer Milliarde Euro – die Stadt Linz steht finanziell so schlecht da wie noch nie. Kein Wunder also, dass am Donnerstag im Budget-Gemeinderat (ab 9 Uhr) die Stimmung eher angriffig sein wird.

Der neue Bürgermeister Klaus Luger und sein Finanzstadtrat Christian Forsterleitner (beide SPÖ) präsentieren ihr erstes Budget und die anderen Parteien signalisierten schon im Vorfeld: "Mit uns nicht!" Kritikpunkte gibt es viele. Einig sind sich ÖVP, FPÖ und Grüne darin, dass der Voranschlag zu wenig Sparwillen zeige.

Dem kontert Forsterleitner: "Es wäre unseriös, ein größeres Sparbudget vorzulegen, weil es dafür politische Mehrheiten braucht." Gleichzeitig kündigt er aber auch an, dass er das Gespräch mit den anderen Parteien suchen werde, um gemeinsam eine neue Finanzpolitik in der Landeshauptstadt zu etablieren.

Gerald Schwab

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