Über 18 Std. Verspätung – Airline erfolgreich verklagt

Iberia musste zahlen.
Iberia musste zahlen.Bild: Archiv
Im Fall eines Paares, das mit einer enormen Flugverspätung konfrontiert war, musste die spanische Airline Iberia nach einer Klage der AK nun zahlen.
Die beiden Reisenden aus Graz hatten bei Iberia ihren Rückflug von Havanna über Madrid nach Wien gebucht. Wegen eines technischen Defekts landeten sie erst mit 18-stündiger Verspätung in der Bundeshauptstadt. Das war im Mai 2018.

Das Paar hat Beschwerde bei der Fluggesellschaft eingereicht, worauf die Airline allerdings nur mit einer Entschuldigung reagiert hat.

Daraufhin haben sich die Steirer an die Arbeiterkammer gewandt – zunächst allerdings ebenfalls mit wenig zufriedenstellendem Ergebnis: "Auch auf die Interventionen von Konsumentenschützerin Katharina Gruber kam nie eine dem Inhalt entsprechende Antwort zurück", schildert die AK, die in einem nächsten Schritt Klage eingereicht hat.

Erfolg vor Gericht

"Nachdem im Dezember die letzte Aufforderung zur Zahlung von je 600 Euro pro Person sowie die Ankündigung einer allfälligen Klage ohne Reaktion blieb, ging die AK vor Gericht. Iberia musste die 1.200 Euro sowie die Prozesskosten zahlen", freut sich Gruber für das Paar.

CommentCreated with Sketch.0 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Was viele Reisende nicht wissen: Bei Flügen über 3.500 Kilometer und mehr als drei Stunden Verspätung bei der Ankunft haben Passagiere gegebenenfalls Anspruch auf eine Entschädigung von 600 Euro. Der Anspruch auf eine finanzielle Entschädigung verfällt nach drei Jahren.

Lesen Sie passend dazu: Diese Rechte sollte jeder Reisende kennen >>>

Im Video: So schützen Sie sich vor Abzocke:

(ek)

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