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Überraschungsdusche auf Sri Lanka - Teil 2

Jeden Samstag berichtet der 13-jährige Paul an dieser Stelle über seine Erlebnisse, die besten Orte und Hotels rund um den Globus.

Heute Redaktion
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Vergangene Woche habe ich schon von meiner spannenden Reise auf Sri Lanka erzählt. Nun folgt der zweite Teil und ich empfehle euch sehr meinen Bericht weiter zu lesen.

In Pinnawela in der Nähe von Kandy gibt es ein Elefantenwaisenhaus. Dort hat man mir erklärt, dass die Babyelefanten fünf Jahre lang mit Milch gefüttert werden. Hierbei kann man im Waisenhaus auch zusehen. Für einen Liter Milch benötigt so ein kleiner Elefant nur 8 Sekunden. Wir haben das mit unseren Handys gestoppt. Zweimal am Tag gehen die Dickhäuter für zwei Stunden zum Baden in den Fluss. Dort erfrischen sie sich und werden von ihren Betreuern mit Wasser bespritzt. Man sieht richtig, wie sie sich wohlfühlen.

Die Überraschungsdusche

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Ich fand die Elefanten so vertrauenserweckend, dass ich mir wünschte auf einem zu reiten. Dies konnte man ganz in der Nähe des Waisenhauses bei einer Tierpflegestation auch machen. Man erklärte mir wie ich mich auf dem Elefanten während des Ritts zu verhalten habe und schon ging es los. Ein Mahut führte den Elefanten durch einen Weg im Dschungel zu einem nahegelegenen Fluss. Als der Elefant das Fluss erreichte, steckte er seinen Rüssel in das Wasser und saugte so richtig an. Im nächsten Moment schwang er seinen Rüssel Richtung über den Kopf zum Rücken und duschte mich kräftig. Das traf mich völlig unerwartet, ich quietsche aus voller Kehle und war völlig nass. Irgendwie war das schon grausig, zumal ich zuvor gesehen hatte, wie die Elefanten in den Fluss hinein gekackt hatten.

Nun ging die Fahrt weiter nach Nuwara Eliya ins Hochland zu den Teeplantagen. Wir besuchten eine Teeplantage und während einer Führung durch die Produktion erfuhren wir Details zur Herstellung von Schwarztee. Die Spezialitäten dieser Plantagen sind der Orange Pekoe und der Broken Orange Pekoe Tee. Nach der Führung durften wir die unterschiedlichen Teesorten kosten und ich habe meinen Favoriten sofort im Orange Pekoe Tee gefunden. Dieser ist wunderschön orange und schmeckt gar nicht bitter. Auf unserer Weiterreise sahen wir in den Berghängen unzählige Pflückerinnen bei der Arbeit. Leider verdienen sie nur ca. 4 Euro pro Tag für diese doch sehr anstrengende Arbeit.

River Rafting Tour in Kitugala



Auf dem Weg von Nuwara Eliya zu unserem Ziel dem Badeort Negombo stoppten wir bei Kitugala für eine River Rafting Tour. Unser Führer navigierte uns professionell durch die Stromschnellen. Für mich war es die erste River Rafting Tour, aber sicher nicht die Letzte.

Nach einer längeren Fahrt trafen wir in unserem Strandhotel im Badeort Negombo ein. Ich war von unserem Hotel sehr begeistert. Es gab zwei wunderschöne Swimmingpools und einen tollen Strand. Leider muss dort beim Baden im Meer richtig aufpassen. Die starken Wellen und auch die Strömungen sind mit Vorsicht zu genießen.

Am nächsten Tag fuhren wir mit dem Tuc Tuc zum nahegelegenen Fischmarkt von Negombo. Am Markt angekommen, zeigte uns ein Fischer am Strand ganz stolz, seine zum Trocknen aufgelegten Fische. Ich konnte mich gar nicht auf seine Erklärungen über die Fische konzentrieren, weil der Fischgestank so ätzend war. Später bei unserer Runde durch den Fischmarkt fiel mir der Geruch gar nicht mehr so stark auf. Die Händler boten ihren frischen Fang des Tages an ihren Ständen an. Es war eine tolle Vielfalt an Arten und Sorten zu beobachten. Viel mehr als ich von unseren Fischgeschäften kenne.

Abschließend kann ich euch nur empfehlen, bereist dieses schöne Land, ich habe es in bester Erinnerung.



Euer Paul (Paul)

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