Üble Öko-Schmähs bei Kosmetika

Vermeintliche Naturkosmetik sorgt für Ärger bei der deutschen Verbraucherzentrale.
Vermeintliche Naturkosmetik sorgt für Ärger bei der deutschen Verbraucherzentrale.Bild: Kein Anbieter/iStock
Oliven auf der Flasche, "Bio" im Namen, Verweis auf "natürliche Inhaltsstoffe": Laut Experten nutzen immer mehr Hersteller legale Tricks, um Käufer mit vermeintlichen Naturkosmetika zu ködern.
Ernüchternd! Für einen Test hat die deutsche Verbraucherzentrale Hamburg (www.vzhh.de) 16 Cremes, Lotions und Shampoos geprüft, deren Aufmachung Natur-Pflegeprodukte vermuten ließ. Fazit: Viele enthielten Flüssigplastik, in allen steckten künstliche Inhaltsstoffe.

Drei Tricks sind bei den Herstellern dabei laut Konsumentenschützern besonders beliebt.

"Bio" im Produktnamen: Der Begriff ist nicht für echte Naturprodukte reserviert. Also kann "Bio" im Produkt- oder Markennamen vorkommen, ohne dass die Inhaltsstoffe biologischen Ursprungs sein müssen.

Pflanzliche Inhaltsstoffe: Grün schimmernde Flaschen, aufgedruckte Früchte und Blätter sowie Hinweise etwa auf "natürliche Pflegeöle" sollen davon ablenken, dass die Produkte synthetische Stoffe enthalten.

Fast 100 % Natur: Nicht nett, aber seit September 2017 erlaubt – bei "Inhaltsstoffen natürlichen Ursprungs" darf auch das enthaltene Wasser mitgerechnet werden. Bei einer Feuchtigkeitscreme sind da 97 % schnell erreicht.

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(red)

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