Überraschung bei Corona-Ampel vor großem Öffnungsgipfel

Eine rote Ampel. Symbolbild
Eine rote Ampel. Symbolbildpicturedesk.com/dpa Picture Alliance/Fotostand
Die Ampel-Kommission sorgte am Donnerstag für eine Überraschung: Fast alle Regionen wurden wieder auf Rot gestellt – es gibt aber eine Ausnahme.

Die Erleichterung währte nur kurz, Wien und Oberösterreich sind bisher die einzigen Bundesländer, die seit dem Weihnachtslockdown von der Ampelkommission auf Orange zurückgeschaltet wurden. Nachdem die Hauptstadt aber bereits vergangene Woche diesen Status wieder einbüßen musste, trifft es nun auch Oberösterreich.

Damit gilt kurz vor den erwarteten Öffnungen wieder in (fast) ganz Österreich die höchste Ansteckungswarnstufe. 

Der Grund für die neue Rot-Schaltung in Oberösterreich liegt im jüngsten Anstieg der Fallzahlen und der 7-Tages-Inzidenz. Der Trend in Oberösterreich – aber auch im Burgenland, Niederösterreich und Wien – zeigt stark nach oben.

Es gab aber auch eine Überraschung: Vorarlberg wird im selben Atemzug auf Orange zurückgestuft.

Eine 7-Tages-Inzidenz von derzeit nur 56,7 und ein negativer Trend machen das im Ländle möglich. Eigentlich würde die Inzidenz in Tirol (derzeit 83,9) auch für eine Rückstufung auf Orange sprechen, wegen der Gefahr durch die Südafrika-Mutation dürfte aber die höchste Warnstufe belassen worden sein.

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