Gewitterwarnung, Vorverlegung

Uhrzeit-Wirbel um England-Schlager gegen Mexiko

England trifft im Achtelfinale der WM im Aztekenstadion auf Mexiko. Sportlich eine große Hürde – dazu kommt jetzt auch noch Wirbel um die Anstoßzeit.
Sport Heute
05.07.2026, 11:09
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In der Nacht auf Montag (2 Uhr) trifft Gastgeber Mexiko im legendären Azteca-Stadion auf England. Doch statt über den Achtelfinal-Kracher wird vor allem über das Wetter gesprochen. Für Mexiko-Stadt sind heftige Gewitter angekündigt – die FIFA zog deshalb sogar eine Vorverlegung des Anpfiffs in Betracht.

Nach kurzer Diskussion ruderte der Weltverband allerdings zurück. Das Spiel soll nun wie geplant angepfiffen werden. Die Wetterprognosen bleiben jedoch alarmierend: Laut englischen Medien liegt die Wahrscheinlichkeit für Gewitter bei rund 80 Prozent.

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Blitz-Regel droht für stundenlange Unterbrechung

Die FIFA-Sicherheitsbestimmungen sind eindeutig: Wird ein Blitz im Umkreis von rund 13 Kilometern um das Azteca-Stadion registriert, muss das Spiel sofort unterbrochen oder der Anpfiff um mindestens 30 Minuten verschoben werden.

Im schlimmsten Fall könnte sich der Beginn des Spiels um mehrere Stunden verzögern. Dies bekamen bereits die englischen Stars im Spiel gegen den Irak zu spüren. Dort blieben die Spieler zur Halbzeit in der Kabine, und die Zuschauer mussten wegen des Unwetters sogar das Stadion verlassen. Sogar ein Elfmeterschießen tief in der Nacht wäre möglich.

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Während einer Unterbrechung müssten die Spieler zurück in die Kabinen, die Fans würden aufgefordert werden, die Tribünen zu verlassen und Schutz in den Umläufen des Stadions zu suchen.

Mexiko-Coach schießt gegen FIFA

Mexikos Teamchef Javier Aguirre zeigte sich von den kurzfristigen Überlegungen der FIFA alles andere als begeistert. "Das ist wie ein Schlag in die Magengrube, das verändert den ganzen Plan."

Besonders der gesamte Tagesablauf seiner Mannschaft wäre betroffen gewesen. "Essen, Schlaf, Regeneration, Physiotherapie – alles richtet sich nach dem Spiel. Es wirkt vielleicht nebensächlich, ist es aber überhaupt nicht." Der 67-Jährige kritisierte vor allem die Kommunikation des Weltverbandes. "Ich verstehe, dass es Gründe geben kann. Aber man hat mich nicht gefragt. Ja, ich bin ziemlich wütend."

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 05.07.2026, 12:18, 05.07.2026, 11:09
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