Die britische Regierung erwägt, eine Kennzeichnungspflicht für von künstlicher Intelligenz erstellte Inhalte einzuführen. Damit sollen Verbraucher besser erkennen können, ob ein Bild, ein Video oder ein Text von einer KI generiert wurde.
Die geplante Maßnahme ist Teil einer umfassenderen Reform des Urheberrechts. Gleichzeitig betont die Regierung, dass die neuen Regelungen die Entwicklung der schnell wachsenden KI-Branche nicht bremsen dürfen.
Wie computerwoche.de unter Berufung auf Reuters berichtet, will Technologieministerin Liz Kendall auch die Risiken digitaler Abbilder von Personen prüfen, die ohne deren Zustimmung erstellt werden. Zudem soll untersucht werden, wie Urheber mehr Kontrolle über die Nutzung ihrer Werke erhalten und fairer vergütet werden können.
Großbritannien verfügt derzeit über die drittgrößte KI-Industrie weltweit - hinter den USA und China. Der Sektor wächst laut Kendall rund 23-mal schneller als der Rest der britischen Wirtschaft.