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Amira bricht in Tränen aus: "Schwierige Situation"

Der Ukraine-Krieg lässt kaum jemanden kalt. So auch nicht Oliver Pochers Ehefrau Amira. In ihrem Podcast kullern bei ihr plötzlich die Tränen.
Heute Redaktion
07.03.2022, 12:26

In der neuen Podcastfolge sprach Amira Pocher (29) mit ihrem Ehemann (44) über die derzeitige Situation in der Ukraine. Nach einleitenden Worten des Komikers sprechen die beiden über die dramatischen Auswirkungen. Auch über die "angespannte" Stimmung, die er bei "Let's Dance" gespürt habe, spricht Oli Pocher. Auch dort seien einige Teilnehmer aus Russland und der Ukraine. 

"Wenn man die Bilder sieht, dann kommen einem natürlich die Tränen, gerade wenn es um Kinder geht. Natürlich überlegt man auch, wie man helfen kann", sagt Amira. Wichtig sei es für sie zu wissen, wo die Hilfe, ob Geld- oder Sachspende, ankommt. Sie berichtet dann, dass sie durch Zufall erfahren habe, dass auch Schlafmöglichkeiten für Geflüchtete in Deutschland gesucht werden. 

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"Da habe ich wieder direkt angefangen zu heulen"

Oliver Pocher findet es "sehr löblich", dass seine Frau bereit ist, Menschen in ihrer Wohnung aufzunehmen. Für Amira hingegen ist es eine Erleichterung, zu sehen, dass man wirklich geholfen habe. Inzwischen weiß die "Let's Dance"- Kandidatin auch schon, wer in ihrer Wohnung unterkommen wird.

"Ich wurde weinend angerufen. Meine Bekannte hat ihre Familie in der Ukraine, die Mutter mit zwei Babys, ein Jahr und drei Jahre alt. Da habe ich während des Tanztrainings wieder direkt angefangen zu heulen. Die sitzen seit sechs Tagen im Bunker. Die Mutter hat gesagt, sie muss jetzt versuchen, an die Grenze zu kommen, weil sie sonst da unten sterben", erzählt Amira über das Telefonat.

"Das ist schon echt heftig"

Deutlich ist zu hören, wie Amira die Tränen kommen, als sie weiterspricht: "Das sind echt schreckliche Bilder. Sie ist jetzt mit den beiden Kindern, Schwägerin, Bruder und Vater losgezogen und die anderen warten an der polnischen Grenze, ob sie es schaffen." Gestern Abend habe sie dann die Info bekommen, dass alles gut aussehen würde und die Familie es schaffen werde.  

Eine Ungewissheit bleibt noch: Es ist derzeit noch nicht sicher, ob Bruder und Vater zurückgelassen werden müssen, um zu kämpfen. "Das ist schon echt heftig, wenn sich die Väter von ihren Kindern verabschieden", sagt Amira Pocher. Danach muss ihr Mann übernehmen, da sie das Geschilderte zu sehr mitgenommen hatte: "Es ist eine sehr schwierige Situation und sie ist jetzt auch etwas emotional angefasst. So schnell geht das, ich komme mal kurz rüber."

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Existenzen gehen zugrunde

Unter Tränen lässt Amira ihre Zuhörer wissen, dass sie es gut findet, zumindest etwas tun zu können. Auch hinterfragt sie ihre Auftritte bei "Let's Dance": "Was sind aktuell deine Prioritäten? Tanzen, wow und nebenan gehen Existenzen zugrunde." Für sie sei es nun wichtig, den Menschen zu helfen. Auch ist sie schon dabei, die Wohnung einzurichten. Wickelkommode, Betten und ein Esstisch sollen bereitstehen. "Alles ist besser als ein Bunker", schließt sie ihre Erklärungen.