Der Überfallskrieg von Wladimir Putins Armee auf die Ukraine sorgt auch für Ausnahmezustände im internationalen Fußball.
Die FIFA hat nun beschlossen, dass Kicker und Trainer ihre Verträge in Russland und der Ukraine bis 30. Juni kündigen dürfen. So würden sie als vertragslose Spieler geführt und könnten zur neuen Saison bei einem Klub ihrer Wahl unterschreiben.
Dazu wird außerdem ein Sondertransferfenster bis zum 7. April eingeführt, in dem Spieler aus beiden Ligen schon jetzt wechseln dürfen. Allerdings darf ein Klub maximal zwei Spieler unter dieser Ausnahmeregel verpflichten.
Außerdem steht das WM-Play-off zwischen Schottland und der Ukraine vor der Verlegung. Eigentlich hätte das Duell am 24. März in Glasgow steigen sollen, es wird nach einem Termin im Juni gesucht. Das hätte auch Auswirkungen auf Österreich: Denn sollte das ÖFB-Team das eigene Play-off-Halbfinale in Wales gewinnen, ist Schottland oder die Ukraine der Gegner. So müsste Österreich auch bis Juni auf das Entscheidungsspiel für die WM 2022 in Katar warten.
"Die FIFA bekräftigt ihre Verurteilung der anhaltenden Gewaltanwendung Russlands in der Ukraine und fordert eine rasche Einstellung der Feindseligkeiten und die Rückkehr zum Frieden", heißt es vom Fußball- Weltverband.