Trotz des Gewinns von Meisterschaft und Cup steht Bayern-Sportvorstand Max Eberl offenbar unter massivem Druck. Medienberichten zufolge könnte dem 52-Jährigen sogar das Aus drohen, sollte er in den kommenden Monaten keine personellen Baustellen lösen.
Wie die "Bild" berichtet, hat Eberl bis Ende August Zeit, mehrere Spieler von der Gehaltsliste zu bekommen. Demnach sollen Leihspieler beziehungsweise Reservisten wie Joao Palhinha, Alexander Nübel, Bryan Zaragoza und Sacha Boey abgegeben werden. Zudem sollen die Bayern-Verantwortlichen einen Verkauf der Verteidiger Min-jae Kim und Hiroki Ito anstreben – idealerweise mit Gewinn.
Vor allem Kim soll keine Zukunft mehr beim deutschen Rekordmeister haben. Der Südkoreaner wird seit Wochen mit einem Abschied aus München in Verbindung gebracht.
Dem Bericht zufolge erwartet der Aufsichtsrat nun rasche Fortschritte. Gelingt es Eberl nicht, die Bilanz des Klubs zu verbessern und die gewünschten Transfers umzusetzen, könnte die Zusammenarbeit vorzeitig beendet werden.
Intern soll es Kritik an der Transferstrategie des Sportvorstands geben. Ihm wird demnach vorgeworfen, Verhandlungen nicht konsequent genug zu führen und Transfers teilweise zu überhastet abschließen zu wollen – auch zu wirtschaftlich ungünstigen Bedingungen.
Eberl war im März 2024 als Sportvorstand beim FC Bayern vorgestellt worden. Ob er auch in die kommende Saison in dieser Funktion geht, dürfte nun maßgeblich von den Entwicklungen am Transfermarkt abhängen.