Die Parteijugend wetzt die Messer zum Muttermord: Die Jungen Grünen wollen Parteichefin Eva Glawischnig absägen. Diese stellt den Rebellen jetzt ein Ultimatum und fordert bis 1. April der Widerspenstigen Zähmung.
Die Grünen wollen nicht akzeptieren, dass die "Jungen Grünen" im Mai bei den ÖH-Wahlen mitmischen und gegen die Studentenorganisation GRAS antreten. Die Rebellen warfen der Parteichefin daraufhin autoritäre Tendenzen vor, wollen sie durch ihre Stellvertreterin Ingrid Felipe ersetzen. Nun platzte Glawischnig der Kragen: Bis 1. April müssen die "Jungen Grünen" einlenken, sonst droht der Parteiausschluss.
"Ich verstehe, dass unsere Kritik nicht immer auf offene Ohren stößt. Die Frage ist, wie geht man mit so einer Kritik um?", antwortete die Chefin der "Jungen Grünen", Flora Petrik, am Dienstag in der ZiB. Man müsse beraten, ob "wir noch mit den Grünen in dieser Form zusammenarbeiten können, wenn sie so mit der eigenen Jugendorganisation umgehen".
Krisentreffen
Petrik habe am Dienstag mit Glawischnig telefoniert, ihr angeboten "reden wir mal". Am Mittwoch wollen sich Parteichefin und Rebellin zusammensetzen, vielleicht doch noch auf einen grünen Zweig kommen.