Um 17.05 Uhr war Kern Kanzler

Der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Österreichischen Bundesbahnen, Christian Kern, wurde am Dienstag von Bundespräsident Heinz Fischer unter Blitzlicht-Gewitter als neuer Bundeskanzler angelobt. Zuvor hatte ihn die Partei mit Ausnahme einer einzigen Stimme zum SPÖ-Vorsitzenden gewählt.

Der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Österreichischen Bundesbahnen, , wurde am  Dienstag von Bundespräsident Heinz Fischer unter Blitzlicht-Gewitter als neuer Bundeskanzler angelobt. Zuvor hatte ihn die Partei mit Ausnahme einer einzigen Stimme zum SPÖ-Vorsitzenden gewählt. 

, war gemeinsam mit Vize- und Interims-Kanzler Reinhold Mitterlehner (ÖVP) in die Hofburg gekommen, um sich von Fischer den offiziellen Segen für das Amt zu holen.

Wiens Bürgermeister und zwischenzeitlicher SPÖ-Chef Michael Häupl hatte Kern am Dienstag dem SPÖ-Präsidium als Nachfolger von Werner Faymann präsentiert. "Sowohl vom Präsidium als auch vom Vorstand wurde der Vorschlag angenommen. Das ist ein großartiges Ergebnis für Christian Kern und ich gratuliere ihm von Herzen“ erklärte Häupl im Rahmen einer Pressekonferenz nach der Vorstandssitzung.

Als geschäftsführender SPÖ-Vorsitzender werde Häupl Christian Kern bis zum außerordentlichen Parteitag am 25. Juni „mit voller Loyalität begleiten“. Als designierter Bundeskanzler stehe es Kern zu, sein Team selbst zusammenzustellen und dieser habe „ein großartiges Team gewählt“, betonte Häupl.

Bis zum ordentlichen Parteitag im November werde der Schwerpunkt der Partei zudem auf inhaltlichen Vorbereitungen und dem neuen SPÖ-Parteiprogramm liegen, sagte der geschäftsführende SPÖ-Vorsitzende. Es gehe auch darum, die SPÖ im Hinblick auf die nächsten Nationalratswahlen „kampffähig zu machen“, stellte Häupl klar.

 

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