Umfrage: Bei LH-Wahl wäre Gerstorfer auf Platz 2

Würde der Landeshauptmann. in OÖ direkt gewählt werden, wäre SPOÖ-Chefin Birgit Gerstorfer auf Rang zwei.
Würde der Landeshauptmann. in OÖ direkt gewählt werden, wäre SPOÖ-Chefin Birgit Gerstorfer auf Rang zwei.Land OÖ
Würde der LH-Posten in einer Direktwahl entschieden, wäre Parteichefin Birgit Gerstorfer Zweite. Unangefochten vorne liegt LH Thomas Stelzer (ÖVP).

2021 sind in Oberösterreich Landtagswahlen, das heißt, dass die Zahl der Umfragen in den kommenden Wochen und Monaten stark ansteigen wird. Den Auftakt machte am Montag ÖVP-Landesgeschäftsführer Wolfgang Hattmannsdorfer.

Dabei ging es zwar hauptsächlich um die Auswirkungen der Corona-Krise auf das Stimmungsbild der Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher.

500 Personen wurden in der zweiten Dezemberwoche befragt. Das Ergebnis ist  im Hinblick auf die kommende Wahl interessant. Bei der Frage nach der Direktwahl des Landeshauptmannes (es gibt sie derzeit nicht), ist zwar der amtierende Thomas Stelzer (ÖVP) mit 55 Prozent ganz klar die Nummer eins, doch auf Platz zwei liegt schon Birgit Gerstorfer.

14 Prozent unentschlossen

Das ist insofern spannend, weil die Partei von Gerstorfer, die SPÖ, aktuell in OÖ nur die Nummer drei ist. Mit 13 Prozent liegt sie allerdings lediglich ein Prozent vor FPOÖ-Chef Manfred Haimbuchner. Stefan Kaineder käme nur auf fünf Prozent. Allerdings zeigt die Umfrage auch, dass die Anzahl der Unentschlossenen noch sehr hoch. Denn immerhin 14 Prozent wissen nicht, wen sie wählen würden.

Eine Sonntagsfrage (also das Abfragen des Wahlverhaltens) gab es nicht. "Dazu ist das Sample mit 500 Befragten zu klein". so Hattmannsdorfer. Allerdings verrät er dann doch eine Tendenz: "Die ÖVP liegt bei rund 40 Prozent, die FPÖ knapp über 20, die SPÖ knapp unter 20 und die Grünen bei etwa 13 Prozent."

Aber noch sei es zu früh, sich intensiv mit den Wahlen zu beschäftigen. "Jetzt ist keine Zeit für parteipolitische Profilierung. Jetzt gilt es die Corona-Krise zu meistern und das kann nur gelingen, wenn alle Parteien zusammearbeiten", so Hattmannsdorfer.

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