Umfrage: FPÖ führt, keine Mehrheit für Rot-Schwarz

Die Blauen heben ab, Bruchlandung für die ÖVP: Gemeinsam kämen die Regierungsparteien derzeit nur auf 45 Prozent!

Stolze neun Prozentpunkte Vorsprung hat die FPÖ laut "Unique-Research"-Umfrage für "Heute" auf die SPÖ (800 Befragte, Mix aus Telefon/Online, s. Diashow oben). Bei der Kanzlerfrage liegt dennoch der SP-Chef vorne: 32 % wünschen sich den derzeitigen Regierungschef Kern als Kanzler, Strache wollen nur 17 %.

Die Details der Befragung als PDF-Download:

Blaue Dominanz: Mit einem wahrscheinlichsten Wert von 35 % ist die FPÖ unangefochten Nummer 1. Die Schwankungsbreite von ±4 % bedeutet, dass Straches Partei bei Nationalratswahlen derzeit mindestens 31 % schafft. Damit liegt sie jedenfalls vor den Roten, die derzeit 22,3 % bis 29,7 % erhalten würden. 

"Den langfristigen Abwärtstrend der SPÖ hat Kanzler Kern gestoppt", sagt Meinungsforscher Peter Hajek. Als Kanzler wollen Kern nämlich fast doppelt so viele wie Strache.

ÖVP im Sinkflug: Seit der Wahl 2013 büßt die ÖVP 5 Prozentpunkte ein, wäre erstmals seit 1999 nur drittstärkste Kraft. Der Zauber des Django-Effekts ist verflogen. Reinhold Mitterlehner wollen nur 9 % als Regierungschef.

Keine Mehrheit für Rot-Schwarz

Fazit: Die derzeitigen Regierungsparteien hätten, würde heute gewählt, keine Mehrheit. SP und VP kämen gemeinsam nur auf 45 % - damit wären nur Blau-Rot und Blau-Schwarz als Zweierkoalitionen möglich.

Hinter den Schwarzen sind nur noch die Grünen und die Neos.  Beide halten ihre Werte aus 2013. Das Team Stronach, einst 0,7 % vor Pink, hat sich ins politische Nirvana manövriert.

(enu, bob)

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