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Warum wir uns oft einfach nicht die Zähne putzen

Laut einer Umfrage gibt es große Geschlechter-Unterschiede in Sachen Zähneputzen. Wer nicht putzt, ist oft zu müde.
Heute Redaktion
13.09.2021, 19:48

Für eine aktuelle elmex forsa Umfrage wurden 1.301 Männer und Frauen über 18 Jahre in Österreich. Ihr Ziel: Die Zahnputzgewohnheiten der Österreicher zu ergründen.

Frauen gewissenhafter

Da gibt es offenbar signifikante Geschlechterunterschiede. Frauen stellen sich als gewissenhafter heraus. Sie nutzen etwa doppelt so oft Zahnseide als Männer (33 vs. 18 Prozent) und gehen auch öfter zum Zahnarzt. Deutlich mehr Frauen gaben an, dass sie - wie empfohlen - alle sechs Monate zum Zahnarzt gehen.

Ganz schlecht: Jeder Fünfte geht nur zum Zahnarzt, wenn etwas weh tut. Ein Drittel schiebt die Angst vor dem Zahnarzt vor und gibt an, einmal im Jahr oder seltener einen Termin zu vereinbaren.

Zahnbürste ja, Seide nein

Immerhin: Für 96 Prozent der Österreicher und Österreicherinnen gehör das Putzen mit Zahnbürste und Zahnpasta fix zur täglichen Zahnpflege dazu. Mundspülung verwenden nur noch 36 Prozent täglich, Zahnseide nur ein Viertel der Befragten.

Zwei Drittel (68 Prozent) putzen zweimal täglich ihre Zähne. 25 Prozent putzen nur einmal, etwa sechs Prozent gaben an, öfter als zweimal zu schrubben.

Putzmuffel meist "zu müde" für Zahnpflege

Zahnputzmuffel scheinen eine Standardausrede parat zu haben: Etwa die Hälfte der Österreicher (53 Prozent) haben die Zahnpflege schon mal ausfallen lassen, weil sie abends zu müde waren oder einfach eingeschlafen sind. Frauen passiert das übrigens etwas öfter als Männern (55 Prozent vs. 50 Prozent).

Altersunterschied

Zudem scheint die Zahnpflege auch ein Generationenthema zu sein. Ältere präsentieren sich in der Umfrage als gewissenhafter als Junge. Die Unter-30-Jährigen vergessen deutlich häufiger aufs Zähneputzen (Ausrede Müdigkeit) als die älteren Befragten. Letztere gehen auch öfter zum Zahnarzt. (red)

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