Umfrage zeigt: Mehr Psycho-Strafen für Kinder

Bild: Heute-Grafik

Nach dem von "Heute" aufgedeckten Fall der zweijährigen Leonie, die nach einer "Strafdusche" starb, zeigt eine aktuelle Umfrage: Körperliche Strafen werden immer öfter durch psychische ersetzt.

Nach dem von "Heute" aufgedeckten , die nach einer "Strafdusche" starb, zeigt eine aktuelle Umfrage: Körperliche Strafen werden immer öfter durch psychische ersetzt.

1.000 Österreicher zwischen 15 und 65 Jahre hat GfK befragt und diese Daten mit einer identen Umfrage aus dem Jahr 1977 verglichen. Ergebnis: Die „Erziehungsmittel“ haben sich deutlich geändert. So lehnten 1977 nur 60 Prozent heftige Ohrfeigen ab, heute sind es 94 Prozent. Jeder Dritte fand es damals richtig, "schlimmen Kindern" eine "ordentliche Tracht Prügel" zu verabreichen. 2014 sind es nur mehr 7 Prozent.
Eltern arbeiten heute mehr mit Psycho-Strafen. So finden 95 Prozent das Entziehen von Vergnügen zulässig, 53 Prozent schreien und schimpfen mit ihren Kindern, 38 Prozent reden länger nicht mit ihnen. Diese Zahl lag 1977 bei nur 23 Prozent. Familienministerin Sophie Karmasin (VP): "Gewalt an Kindern kommt immer noch viel zu oft vor, auch wenn körperliche Strafen abgenommen haben."
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