Wo wenn nicht in der Nibelungenstadt Pöchlarn (Melk) soll die Nibelungen-Ausstellung der Ruine Aggstein unterkommen. Wie berichtet soll statt der Ausstellung unter dem Rittersaal ein Escape Room kommen – mehr dazu hier.
"Wir haben einen geeigneten Käufer gefunden. Es ging alles sehr schnell und wir freuen uns, dass die Nibelungen-Saga an einem Ort mit Bezug zu Krimhild und Siegfried wieder ausgestellt wird", teilt Tourismusmanagerin von der Aggstein Christine Jäger im "Heute"-Gespräch mit. Über den genauen Kaufpreis wollte man auf Anfrage keine genaue Auskunft geben. Nur so viel: Es soll sich um einen symbolischen Wert handeln.
Pöchlarns Stadträtin Jasmin Fuchs zum Kauf: "Wir sind sehr froh, dass wir diesen alten Figuren ein neues Leben einhauchen dürfen." Die Ausstellung soll adaptiert, restauriert und dann wieder neu aufgebaut werden. Als den perfekten Platz wurde der Pfeiferturm oder Bürgerturm ausgewählt. Er ist der ehemalige Befestigungsturm nach Süden, der immer mal wieder für diverse Ausstellungen genützt wurde. Mit der Nibelungen-Ausstellung kann somit ein leer stehendes Bauwerk wieder belebt werden.
Der Umzug der Figuren hat bereits begonnen. Denn: Die erste Krimhild durfte schon mit nach Pöchlarn reisen. "Sie bekommt jetzt ein Facelift. Und dann folgen Zug um Zug die nächsten Figuren und Elemente", teilt Fuchs mit. Sie würde sich wünschen, dass die Ausstellung bis zum Jahresende eröffnet werden kann.
Aktuelle Ausstellung im Kokoschka Museum
In Pöchlarn stimmt man sich schon auf das Nibelungenlied ein. Im Moment findet im Oskar Kokoschka Museum in Pöchlarn eine Ausstellung von dem Künstler Genia Chef statt. Er hat das Nibelungenlied bildlich dargestellt. Die Ausstellung ist immer Donnerstag bis Sonntag von 10:30 bis 16:30 frei zugänglich.