In der Nacht auf den 1. Mai werden Maibäume, die nicht ausreichend bewacht werden, traditionell gerne in Nacht- und Nebel-Aktionen umgeschnitten. Während das für die einen dazugehört und man selbst Schuld ist, wenn man nicht gut aufgepasst hat, können andere mit der Tradition wenig anfangen.
Definitiv entgegen jeder Tradition war aber, was sich in der Nacht auf Sonntag zwischen Dobersberg und Tiefenbach (Bezirk Waidhofen an der Thaya) abspielte. Gegen 2 Uhr in der Früh schnitten Unbekannte dort mit einer Motorsäge mutwillig einen Alleebaum anstelle eines Maibaums um.
Bei dem Baum handelte es sich um einen ca. 10 Meter langen, gesunden Eichenbaum, den die Täter auf der unbeleuchteten Fahrbahn im Freiland quer über die Straße liegen ließen. Am Anschnitt sei laut zu erkennen, dass der Baum professionell mit der Motorsäge abgeschnitten wurde. Betreffend der Ausforschung der Täter werden Erhebungen von der Dobersberger Polizei geführt.