Fahrer (24) schwer verletzt

Unfall-Tragödie – Mädchen (17) stirbt am Beifahrersitz

Am Ostermontag gegen 8 Uhr kam es zu einem schweren Unfall auf der S1 bei Korneuburg. Eine 17-Jährige starb, der Lenker wurde schwer verletzt.
Erich Wessely
06.04.2026, 14:26
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Am Ostermontag, dem 6. April 2026, kam es auf der Schnellstraße S1 in Fahrtrichtung Korneuburg zu einem folgenschweren Verkehrsunfall.

Aus derzeit ungeklärter Ursache kam ein junger Pkw-Lenker (24) von der Fahrbahn ab und prallte gegen den Anpralldämpfer vor dem Tunnel Kreuzenstein. Durch die enorme Wucht des Aufpralls wurde das Fahrzeug in Richtung Mittelleitschiene geschleudert, wo es schließlich zum Stillstand kam.

Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Korneuburg wurde zur Menschenrettung alarmiert. Zusätzlich entsandte die Rettungsleitstelle Notruf Niederösterreich das Rote Kreuz Korneuburg sowie den Notarzthubschrauber C9 aus Wien zur Unfallstelle.

In Wrack eingeschlossen

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war ein Mädchen (17) im Mercedes-Wrack eingeschlossen und musste von der Feuerwehr Stadt Korneuburg mittels hydraulischem Rettungsgerät befreit werden. Für die 17-Jährige, die bei dem Unfall am Beifahrersitz gesessen war, kam jedoch jede Hilfe zu spät – der Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen.

Zwei weitere Personen wurden bei dem Unfall unbestimmten Grades verletzt und medizinisch versorgt und in ein Klinikum transportiert, darunter der Lenker. Die Bergung des Unfallfahrzeugs gestaltete sich aufgrund des Trümmerfeldes für die Feuerwehr Stadt Korneuburg, das sich über mehrere hundert Meter erstreckte, äußerst aufwendig und dauerte rund eine Stunde. Während der gesamten Einsatzdauer war die S1 in diesem Bereich gesperrt.

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