Unfall und Sprengung sorgten für Staus in Linz

Zwischen Linz und Puchenau staute es am Dienstagvormittag wegen der Sprengungen zum Westring.
Zwischen Linz und Puchenau staute es am Dienstagvormittag wegen der Sprengungen zum Westring.Armin Bach
Kein Tag ohne Stau in Linz und das, obwohl eigentlich Ferienzeit ist und weniger Autos unterwegs sein sollten.

Spätestens seit den Diskussionen rund um die bereits wieder zurückgenommene Hauptplatzsperre samt Radler-Demo ist das Thema Stau in Linz wieder allgegenwärtig.

Wurde der Stau am vergangenen Mittwoch von den Linzer Stadtpolitikern von SPÖ, ÖVP und FPÖ noch auf die Rad-Demo auf der Nibelungenbrücke zurückgeführt, so zeigte sich am Dienstag, dass es viel weniger braucht, um den Verkehr in Linz zum Erliegen kommen zu lassen.

Unfall mit Motorroller

Im Linzer Süden etwa sorgte ein Unfall für erhebliche Staus. Im Kreuzungsbereich der Wiener- beziehungsweise Salzburger Straße mit der Bannerstraße an der Stadtgrenze zwischen Linz und Leonding war es zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Motorroller und einem Transporter gekommen.

Dabei war der Rollerlenker kurz sogar unter dem Fahrzeug eingeklemmt, konnte aber schnell befreit werden. Er wurde ins Krankenhaus gefahren.

Verzögerungen auch im Norden

Wenig später staute es dann im Linzer Norden. Denn die etatmäßigen Sprengungen für den Westring sorgten auf der B 127  von Puchenau nach Linz für Verkehrsanhaltungen und damit Staus im Vormittagsverkehr.

Die Verkehrsprobleme belegen übrigens die These, dass es im heurigen Sommer deutlich mehr Verkehr auf den Straßen in und um Linz gibt. Zum einen sind offenbar weniger Menschen auf Urlaub. Zum anderen, verzichten wegen Corona noch viele auf Fahrten mit den Öffis, fahren lieber mit dem eigenen Auto.

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