Mit einer bezirksübergreifenden Schwerpunktaktion hat die Wiener Polizei am Dienstag den Fahrrad- und E-Scooter-Verkehr ins Visier genommen. Im Einsatz standen der uniformierte Fahrraddienst der Landesverkehrsabteilung Wien sowie Polizisten aus den Stadtpolizeikommanden Innere Stadt, Margareten, Josefstadt, Meidling, Ottakring und Liesing.
Die Bilanz der Aktion fällt deutlich aus: Insgesamt wurden 319 Organmandate verhängt. Die Strafbeträge summierten sich auf mehr als 15.000 Euro. Zusätzlich erstatteten die Beamten 206 Anzeigen wegen verschiedener verkehrsrechtlicher Übertretungen.
Besonders auffällig waren mehrere manipulierte E-Scooter. Bei Kontrollen mit einem mobilen Rollenprüfstand stellten die Polizisten in zehn Fällen erhebliche Überschreitungen der erlaubten Bauartgeschwindigkeit fest.
Während E-Scooter in Österreich maximal 25 km/h schnell sein dürfen, wurden bei den beanstandeten Fahrzeugen Geschwindigkeiten zwischen 37 km/h und 81 km/h gemessen. Die betroffenen Lenker wurden angezeigt.
Mit der Schwerpunktaktion wollte die Wiener Polizei die Verkehrssicherheit erhöhen und Verstöße gegen die geltenden Verkehrsregeln konsequent ahnden.