Ungarn verlängert Corona-Notstand

Der ungarische Regierungspalast
Der ungarische RegierungspalastATTILA KISBENEDEK / AFP / picturedesk.com
Auch in den Nachbarländern Österreichs bleibt die Viruslage kritisch. Ungarn musste am Dienstag den Notstand vorzeitig verlängern.

Auch Ungarn ist schwer von der zweiten Coronawelle getroffen. Eigentlich hätte der nationale Notstand am 11. Dezember auslaufen sollen, doch noch ist lange keine Entspannung in Sicht. Dienstag musste deswegen im Zuge eines Regierungserlasses der Notstand bis 8. Februar verlängert werden. Vorerst.

Durch diesen kann die Regierung auch weiterhin Maßnahmen wie die nächtliche Ausgangssperre ab 20 Uhr, Versammlungsverbote und Distance Learning für Gymnasien und Universitäten verlängern. Das ist auch dringend notwendig, denn die ungarischen Behörden meldeten am Mittwoch 4.200 Neuinfektionen.

Zurückhaltender Orbán

Zudem starben 99 Menschen in den letzten 24 Stunden an den Folgen des Virus. Im Frühjahr konnte Premierminister Viktor Orbán die Ausbreitung durch einen raschen, harten Lockdown schnell unter Kontrolle bringen. Diesen Herbst ist er allerdings um einiges zögerlicher, was das Setzen von Maßnahmen angeht. 

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