Ungarns Orban lobt Kurz für Koalition mit Grünen

Der ungarische Premier Viktor Orban bei Bundeskanzler Sebastian Kurz am 30. Jänner 2018 in Wien.
Der ungarische Premier Viktor Orban bei Bundeskanzler Sebastian Kurz am 30. Jänner 2018 in Wien.Bild: picturedesk.com
Voll Bewunderung ist Ungarns Premier Viktor Orban für Sebastian Kurz. Er habe die Koalition mit der FPÖ "überlebt" und regiere nun "bravourös" mit den Grünen.
Österreichs Türkis-Grün als Vorbild für Ungarn? Nichts könne ausgeschlossen werden, sagt Orban dazu. Nur würde nicht er Chef einer solchen Koalition sein, da die ungarischen Grünen wie Wassermelonen seien: "Außen grün und innen rot", so Orban am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Budapest, bei der internationale Medienvertreter geladen waren und die mehrere Stunden dauerte.

Kurz habe die FPÖ "überlebt"

Vor allem in Hinsicht auf Sebastian Kurz geriet Orban regelrecht ins Schwärmen. Er lasse "eine bravouröse Tat nach der anderen" folgen und habe eine Koalition mit der FPÖ geschlossen, was "nicht ohne" gewesen sei, und "diese überlebt", berichtet die APA. Kurz überrasche ständig die Welt, auch als der Sturz der FPÖ ihn nicht mitgerissen, sondern er daraufhin die Wahlen gewonnen habe.

Mit Grünen? "Neue bravouröse Tat"

Als "neue bravouröse Tat" von Kurz bezeichnete Orban die Koalition mit den Grünen – und will nicht ausschließen, dass die türkis-grüne Regierung funktionieren werde. "Uns Ungarn imponiert der österreichische Mut", so Orban. Mit Mut, Initiative, Bereitschaft und Experimentieren könne Österreich "als Laboratorium für größere Staaten" dienen.

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