Der Rekordmeister teilte mit, dass sich neben Joshua Kimmich auch Serge Gnabry, Eric Maxim Choupo-Moting, Jamal Musiala und Michael Cuisance in Quarantäne begeben müssen. Das Quartett hatte Kontakt zu einer Person gehabt, die positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Alle fünf Spieler werden für das Champions-League-Spiel am Dienstag bei Dynamo Kiew ausfallen. Auch für das Spiel am kommenden Wochenende gegen Arminia Bielefeld könnte es eng werden.
Neben Kimmich, der bereits gegen Augsburg passen musste, sollen genau diese vier Profis ungeimpft sein. Sie wurden aus diesem Grund vor wenigen Tagen zu den Bayern-Bossen zitiert. Die "Bild am Sonntag" berichtet, dass die Bayern den ungeimpften Profis im Falle einer Quarantäne das Gehalt kürzen.
Doch das wollen die Spieler offenbar nicht auf sich sitzen lassen. Laut "BR" überlegen sie, gegen den Verdienstentgang rechtliche Schritte einleiten zu wollen. Denn immerhin geht es um viel Geld. Für Kimmich zum Beispiel könnten bei einem geschätzten Jahresgehalt von 20 Millionen Euro Einbußen von rund 384.000 Euro pro Woche anstehen.
Eine schnelle und einfache Lösung zeichnet sich im Konflikt derzeit nicht ab. Ex-Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge meinte auf "Sky": ""Das ist ein Thema, das den ganzen Verein nervt. Alle haben versucht, dieses Thema Nicht-Impfen irgendwie zu bereinigen oder da eine Lösung zu finden, das ist uns nicht geglückt bis dato. Vielleicht gelingt es jetzt."