Ungewohnter Style! Doskozil hat die Haare ...

Hans Peter Doskozil mit langen Haaren
Hans Peter Doskozil mit langen HaarenFacebook
Hans Peter Doskozil ist zurück im burgenländischen Landhaus. Zum "Internationalen Tag der UN-Peacekeeper" teilte er ein Foto aus seinem Büro. Es zeigt den Landeschef mit veränderter Frisur.

Haarige Entscheidungen haben Politiker sonst mitunter eher im Berufsleben zu treffen. Burgenlands Landeshauptmann Hans Peter Doskozil hat sich ganz augenscheinlich aber offenbar auch zu einem neuen Style entschlossen. Der 49-Jährige, der sonst eher Kurzfasson trägt, postete am Pfingstwochenende ein Foto von einem Treffen mit nach hinten gegelten Haaren.

Keine Zeit für Friseur

Wie "Heute" aus dem Umfeld des Landeschefs erfuhr, steckt hinter der Typveränderung allerdings nicht die Absicht, künftig auf Mähne umzusatteln. Der letzte Friseurbesuch sei schlichtweg schon einige Zeit her. Der Landeshauptmann hat – wie berichtet – während der Corona-Krise bei einem Spezialisten in Deutschland einen weiteren Eingriff an den Stimmbändern vornehmen lassen. Nach der Rückkehr nach Österreich begab er sich am Höhepunkt der Pandemie in häusliche Pflege, absolviert auch fleißig seine Stimmübungen.

Comeback im Report

Mittlerweile ist Hans Peter Doskozil aber wieder voll eingespannt. Anfang Mai meldete er sich im ORF-Inlandsreport zurück und sprach live im Studio darüber, dass die Ärzte ihm geraten hätten, den Beruf zu wechseln. "Zu einem, bei dem ich nicht sprechen muss", schildert der frühere Landespolizeidirektor und Verteidigungsminister a.D. die bedrohliche Situation. Dank einer komplizierten Operationsmethode konnte seine Stimme aber gerettet werden. "Alles ist gut gegangen", so Doskozil gegenüber ORF-Lady Susanne Schnabl. Doskozil koordinierte in den vergangenen Wochen die Corona-Maßnahmen in seinem Bundesland. Derzeit gibt es im Burgenland lediglich neun aktiv an Covid-19 erkrankte Personen.

Reihe öffentlicher Termine

In den letzten Tagen absolvierte Doskozil bereits einige öffentliche Termine. So stellte er etwa das "Corona-Programm" für den burgenländischen Tourismus vor, gedachte anlässlich des "UN-Peacekeeper Day" aller im Einsatz verstorbenen Soldaten und empfing burgenländische Landwirte, die ihm "frische Erdbeeren aus Wiesen" vorbeibrachten. "Mit Regionalität" möchte der Landeshauptmann "den Weg Richtung Bioland Burgenland" schaffen. Und demnächst möglicherweise auch wieder den Weg zum (burgenländischen) Friseur ...

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