Dieses Wochenende findet der Winter in ganz Österreich Einzug. Auch im Osten fallen mehrere Zentimeter Schnee, unmittelbar danach wird es mit Temperaturen in den zweistelligen Minusgraden extrem frostig. Auf den Straßen bedeutet das Lebensgefahr.
Die Landesverkehrsabteilung Wien hat wohl auch deswegen in der Nacht von Freitag auf Sonntag einen bundesländerübergreifenden Verkehrsschwerpunkt durchgeführt. Dieser konzentrierte sich eben nicht nur auf das Gebiet der Hauptstadt, sondern auch auf das angrenzende Niederösterreich und Burgenland.
Die Bilanz kann sich sehen lassen: Insgesamt gab es 618 Anzeigen, 84 Organmandate, 16 Kennzeichenabnahmen, 11 Führerscheinabnahmen (Alkohol, Suchtmittel, Geschwindigkeit), zwei Anzeigen nach dem Strafgesetzbuch sowie eine Sicherstellung geringer Mengen Suchtmittel.
Ein Fahrzeuglenker wurde mit einer Geschwindigkeit von 175 km/h anstatt der erlaubten 70 km/h gemessen. "Dank des koordinierten und engagierten Einschreitens konnte ein wesentlicher Beitrag zur Verkehrssicherheit geleistet werden", zeigt man sich stolz.