Unglückswrack auf Suche nach Vermissten gesprengt

Fast 24 Stunden lang waren der Rettungsmannschaft die Hände gebunden. Seit Mittwochvormittag war die Aktion unterbrochen. Jetzt geht die Suche nach den letzten Vermissten mit einem Knall weiter. Taucher sprengen Teile der Toskana-Titanic, um ins Schiff vordringen zu können.

Weitere Infos zur Tragödie und Rettungsaktion der "Costa Concordia":

haben die Suche nach weiteren Vermissten im Wrack des Kreuzfahrtschiffs "Costa Concordia" wieder aufgenommen. Die Rettungsmannschaften sind alarmiert: Italiens Umweltminister Clini äußerte am Mittwoch die Befürchtung, eine Sturmflut könne das Schiff untergehen lassen.

Suche wieder sicher

Die Aktion hatte am Mittwoch vorübergehend eingestellt werden müssen, weil sich das havarierte Kreuzfahrtschiff bewegt hatte. Die Suche wurde für die Taucher lebensbedrohlich. Nach einer Stabilitätsprüfung konnte jetzt für eine weitere Suche das OK gegeben werden. Die Lage sei jetzt sicher genug, um die Suche wieder aufzunehmen, betonten die Rettungsmannschaften am Donnerstag.

22 noch vermisst

Mit Sprengkörpern wollen sich die Tauchermannschaften Zugang zu jenen Teilen des Wracks verschaffen, zu denen sie noch nicht vorgedrungen sind. 22 Menschen verschiedener Staatsangehörigkeiten werden nach der Havarie des Kreuzfahrtschiffes "Costa Concordia" noch vermisst. Mindestens elf Menschen kamen bei dem Unglück um, berichtete der Vize-Verkehrsminister Mario Ciaccia. Zuletzt wurde einer der fünf Männer identifiziert, die am Dienstag geborgen wurden.

APA/Red.

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