Am Dienstag, 22. Juni 2021, entdeckten Badegäste in einem Voitsberger Freibad ein im Wasser treibendes, lebloses Kind. Der 13-Jährige konnte aus dem Wasser gerettet und erfolgreich reanimiert werden. Er musste daraufhin in das LKH Graz geflogen und in künstlichen Tiefschlaf versetzt werden – "Heute" berichtete.
Der Vater des Kleinen vermutete ein Verbrechen, die Polizei nahm daraufhin Ermittlungen zum Unglückshergang auf. Diese sind nun abgeschlossen. Eindeutiges Fazit: Es war ein Unfall, Fremdverschulden wird ausgeschlossen.
Der Bub habe später bei seiner Befragung angegeben, dass er sich allein auf der Wasserrutsche befunden hatte und mit den Knien voraus in die Rutsche gesprungen wäre. Am Ende der Rutsche sei er dann mit den Händen voraus in das Wasser geköpfelt.
Dabei kam es zum Unglück. Ab dem Eintauchen in das Wasser habe er weder Hände noch Füße bewegen können. Dann der Blackout – ab hier hat der 13-Jährige seine Erinnerungen verloren.
Die umfangreichen Ermittlungen/Zeugenbefragungen der Polizei Voitsberg bestätigen schließlich die Angaben des 13-Jährigen und führen zum Entschluss, dass ein Fremdverschulden unwahrscheinlich ist.
Die Polizei hat veröffentlichte auch noch ein trauriges Detail: Der junge Voitsberger befindet sich nach wie vor in stationär-medizinischer Betreuung. Er muss demnach mit schweren gesundheitlichen Dauerfolgen rechnen.