Unhaltbare Zustände in Asylheim? Polizeieinsatz

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Wirbel um ein Asylheim (Gasthaus) in NÖ nach einer Kontrolle durch die Landesregierung: Essen darf nicht mehr in Zimmern gelagert werden. Helfer sprechen gar von unhaltbaren Zuständen.
Wirbel um ein Asylheim im südlichen NÖ: Am 7. November fand im Gasthaus eine Kontrolle der Landesregierung statt, dabei wurden hygienische Mängel festgestellt. "Speisen wurden einfach im Zimmer gelagert, es gab sogar Mäuse", so ein Mitarbeiter.

Daraufhin ordnete die Landesregierungs-Angestellte an, dass keine Speisen mehr in den Zimmern gelagert werden dürfen und das Essen in die Küche geräumt werden muss. Eine Iranerin verstand dies nicht, wies auf ihre beiden Kinder hin, die einige Speisen nicht vertragen würden. Ein handfester Streit entstand, die Polizei musste anrücken und beruhigen.

Wieder Anruf bei Polizei

Am Abend kam es zum nächsten Tumult, die Unterkunftgeberin rief wieder die Polizei an: Eine fremde Frau stünde im Gasthaus und wolle Flüchtlinge mitnehmen, weil die Zustände untragbar wären. Diesmal kam die Exekutive aber nicht, die Polizisten verwiesen auf den Zivilweg.

CommentCreated with Sketch.14 Zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Der "Standard" schrieb in der Folge über zu wenig Mahlzeiten, schimmelbefallene Bäder, abgesperrte Sozialräume. Alma Zadic, Menschenrechtssprecherin der Liste Pilz kommentierte den Artikel so: "Das ist in einem reichen Land wie Österreich inakzeptabel."

Eine Insiderin erklärt: "Es ist nicht einfach dort. Die Küche zum Beispiel ist abgesperrt, das ist richtig. Aber die Küche wurde so oft verdreckt, es kam zu kleineren Schäden, die Unterkunftgeberin musste die Küche absperren."

(Lie)

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