Brittany Maynard (29) aus dem US-Staat Oregon, die an einem unheilbaren Gehirn-Tumor erkrankt ist, wollte ihrem Leben am 1. November ein Ende setzen. Nun hat sie in einem Video, das CNN veröffentlichte, verkündet, dass sie Spaß am Leben entdeckt hätte.
Brittany Maynard (29) aus dem US-Staat Oregon, die an einem unheilbaren Gehirn-Tumor erkrankt ist, . Nun hat sie in einem Video, das CNN veröffentlichte, verkündet, dass sie Spaß am Leben entdeckt hätte.
Zur Vorgeschichte: Maynard hatte im April von Ärzten erfahren, das sie nur noch sechs Monate (also bis Anfang November) zum Leben habe. Daraufhin ist mit ihrem Mann Dan Diaz aus Kalifornien in den US-Bundesstaat Oregon gezogen, weil dort Sterbehilfe offiziell erlaubt ist.
Beschimpfungen
Ihr Wunsch, sich am 1. November das Leben zu nehmen, hatte heftige Debatten in den USA ausgelöst. Die Sterbehilfe-Organisation „Compassion & Choices“, mit der die Todkranke eng zusammenarbeitet, bekommt wütende Anrufe. Brittany Maynard wies die Kritik zurück: „Was ich mit meinem Körper mach, ist ganz allein meine Entscheidung.“ Sie weiß: „Es gibt nichts, was mein Leben retten könnte. Und die Qualität meines Lebens, so wie ich sie kenne, wird es nicht mehr geben.“
Video über ihren letzten Wunsch
Vor ihrem angekündigten Freitod hat sich Maynard diese Woche noch einen letzten großen Wunsch erfüllt. Mit ihrem Mann und ihrer Familie besuchte sie den Grand Canyon. „Ich war noch nie da und will ihn noch sehen, bevor ich sterbe“, hatte sie sich in einem Video für „Compassion & Choices“ gewünscht. Nach ihrem Ausflug : „Der Canyon war atemberaubend schön, und ich konnte die zwei Dinge genießen, die ich am meisten liebe: Die Natur und meine Familie. Es war ein Traum, der wahr wurde.“