Uni wird Schwulentreff für anonymen Sex

Die Ludwig-Maximilians-Universität in München sieht sich mit einem schlüpfrigen Problem konfrontiert: Immer öfter treffen sich in den Toiletten der Fakultät homosexuelle Männer, um schnellen und anonymen Sex zu haben.

 

In einschlägigen Foren finden sich Einträge, die von Klappensex sprechen. Darunter versteht man anonymen Sex - meistens unter Männern - der in öffentlichen Toiletten stattfindet.

Im Netz lassen sich Einträge finden, die Vergnügen an der LMU versprechen: "Mittags und Nachmittags läuft ab und zu immer was, und auch danach hängen ab und zu Leute in der Nähe der Adalberthalle ab. Manche Leute dort sind auch nur Studenten, aber bei anderen ist schnell klar wofür die dort sind. Man kann sich über Blicke verständigen und sich gegenseitig zu anderen Toiletten im Gebäude folgen."

Die Tageszeitung "tz" setzte sich mit einer Sprecherin der Uni in Verbindung, die von dem Problem wusste: "So etwas passiert dort." Zwischenzeitlich versuchte man sogar die Toiletten zuzusperren, das verlagerte das Problem aber nur in einen anderen Bereich des Gebäudes. 

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