UNO will mehr stillende Frauen auf Social Media

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Ein Baby zu stillen ist das Natürlichste auf der Welt. Trotzdem haftet dem Vorgang in der Öffentlichkeit ein gewisses Stigma an. Die Vereinten Nationen wollen dies nun bekämpfen und rufen Mütter dazu auf, Still-Selfies oder "Brelfies" (breastfeeding selfies) online zu posten.

Ein Baby zu stillen ist das Natürlichste auf der Welt. Trotzdem haftet dem Vorgang in der Öffentlichkeit ein gewisses Stigma an. Die Vereinten Nationen wollen dies nun bekämpfen und rufen Mütter dazu auf, Still-Selfies oder "Brelfies" (breastfeeding selfies) online zu posten.

Die UNO hat es sich zum Ziel gemacht, das Stigma des Stillens zu brechen. Dazu ruft es alle neuen Mütter auf, Still-Selfies oder "Brelfies" auf Instagram, Facebook und anderen Social Media-Plattformen hochzuladen. Das sei ein guter Weg, um das Stigma zu bekämpfen, so die Vereinten Nationen.

Am 1. August startet die UNICEF "Breastfeeding Week", bei der das Stillen in den internationalen Fokus gerückt werden soll. 77 Millionen Neugeborene werden nicht innerhalb der ersten Lebensstunde gestillt. Kinder, die gar nicht gestillt werden, erkranken sieben Mal öfter an Infektionen als jene, die Muttermilch bekommen.
Stillen ist nicht nur perfekt, um das Neugeborene zu ernähren. Hautkontakt und wichtige Antikörper in der Muttermilch schützen das Kind for Krankheiten und bauen das Immunsystem sowie die Bindung zur Mutter auf.

200 verschiedene Zucker

Mindestens ein halbes Jahr lang sollte ein Baby ausschließlich mit Muttermilch ernährt werden. Dann kann mit Beikost begonnen werden, das Stillen ist jedoch weiterhin empfohlen. In der Muttermilch sind mehr als 200 verschiedene Zuckermoleküle enthalten. Die komplexe Mischung aus Nährstoffen und Antikörpern soll das Kind nicht nur satt machen, sondern auch die Besiedelung des Darms mit "guten" Bakterien fördern.

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