Unser EM-Held ist ein Ministrant und betet täglich

Christoph Baumgartner beim Torjubel. Als Kind war er Ministrant.
Christoph Baumgartner beim Torjubel. Als Kind war er Ministrant.picturedesk.com, privat
Dank seines Treffers steht Österreich im EM-Achtelfinale: Christoph Baumgartner. Der ÖFB-Youngster schöpft aus seinem Glauben Kraft.

Der Glaube versetzt Berge! Mit Hilfe von ganz oben schoss Christoph Baumgartner Österreich in den Fußball-Himmel. Der 21-Jährige Niederösterreicher ist gläubig, betet täglich.

"Das ist für mich schon ein wichtiger Teil und auch etwas, das mir Sicherheit gibt", sagt Baumgartner, der früher jede Woche in die Kirche ging, auch Ministrant war. "Ich bin im Waldviertel im Dort aufgewachsen, habe den Glauben von Oma und Opa, Mama und Papa in die Wiege gelegt bekommen. Wenn du das über die Jahre so machst, bleibt dir das in einer gewissen Weise."

Überirdisch war Baumgartners Tor zum 1:0-Triumph über die Ukraine – mit der Sohle. "Ich habe erkannt, dass ich mit dem Fuß hinkommen kann, streckte ihn aus und der Ball geht rein", schildert der Hoffenheim-Legionär den ÖFB-Moment für die Ewigkeit.

Kopf geht es wieder gut

Zuvor war Baumgartner mit einem Gegenspieler zusammengeprallt, verletzte sich am Kopf. Wenige Minuten nach seinem Tor musste er raus, hatte Schwindelanfälle, saß mit Eisbeutel auf der Tribüne.

Am Dienstag die Entwarnung: Baumgartners Kopf ist wieder okay. Sein Einsatz gegen Italien sollte gesichert sein. "Es geht ihm so weit gut", mein Teamchef Franco Foda.

Österreich spielt am Samstag im Achtelfinale der EURO 2020 im Londoner Wembley Stadion gegen Italien. Anpfiff: 21 Uhr. "Heute" tickert live.

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