Der lebensfeindlichen Luft wird ein Riegel vorgeschoben: Der Europäische Rat teilte mit, dass nun die Mitgliedsstaaten die Vorgaben für die Schadstoffobergrenze in Luxemburg akzeptierten.
Die neuen Beschränkungen gelten unter anderem für Feinstaub, Stickstoff (NO2) und Schwefeldioxid (SO2). Das Europaparlament begründet, dass diese Werte besonders schädlich für die Gesundheit seien. Die neuen Regeln sollen dazu führen, dass weniger Menschen aufgrund von Luftverschmutzung früher sterben.
Tatsächlich verursacht schlechte Luft laut EU-Schätzungen jährlich den früheren Tod von rund 300.000 Menschen. Durch die neuen Regelungen sollen EU-Bürger auch Ansprüche auf Schadensersatz haben, wenn sie durch zu hohe Schadstoffe krank werden.
Die Zustimmung durch den Rat der Europäischen Union war der letzte notwendige Schritt. Nun müssen die Regeln nur noch im EU-Amtsblatt veröffentlicht werden. Die Länder haben danach zwei Jahre Zeit, diese Regeln in nationale Gesetze umzusetzen. Ab 2030 dürfen die Grenzwerte dann nicht mehr überschritten werden.