"Unsinnig": Schlagerstar teilt gegen Silbereisen aus

Schlagersänger Marc Marshall teilt gegen Florian Silbereisen aus
Schlagersänger Marc Marshall teilt gegen Florian Silbereisen auspicturedesk.com / "Heute"-Collage
Schlagersänger Marc Marshall lässt seinem Ärger über die "Schlagercountdown"-Show von Florian Silbereisen auf Instagram freien Lauf. 

Am Samstag kehrte Florian Silbereisen nach längerer Auszeit wieder einmal auf die ORF-Bildschirme zurück. Mit seiner Show "Schlagercountdown" wollte er eine Vorschau darauf geben, was schon bald möglich sein soll. Party, Konzerte, Konfetti-Kanonen. Doch nicht bei jedem kam seine Euphorie gut an.

"Nix geht los"

"Seit März 2020 renne ich mit großer Freude von einem Auftritt zum anderen, bis heute 237, und muss mir seither auch immer anhören: 'Bald geht’s wieder los' oder 'Schön, dass es bald wieder los geht.' Nix geht los!", wettert Schlagerstar Marc Marshall auf seiner Instagram-Seite - und bringt es auf den Punkt: "Wer soll denn das bezahlen? Die Selbstbelügerei macht nicht gesund!"

Besonders stört ihn, dass den Fernsehmachern "nichts Besseres einfällt, als ein Sendetitel: 'So wird‘s bald wieder sein!', um dann zur Primetime am Samstagabend nur Vollplaybackkonserven abzufeuern." Bäm!

"Feuerwerk von Vollplaybacks"

Es ist ja ein offenes Geheimnis, dass aus Zeit- und Kostengründen in den Silbereisen-Shows Stars wie Helene Fischer, Andreas Gabalier oder Roland Kaiser nur ihre Lippen zum Text bewegen, während Musik und Stimme von der Band kommen. Und obwohl sich viele Zuschauer und auch immer mehr Künstler empört darüber zeigen, wird an diesem Modus Operandi nichts geändert. Ebenso wenig wie an der stets gleichen Gästeliste.

"Ich gönne es Allen, die zu dem auserwählten Kreis gehören, aber in einer Krise so unsinnig Sendezeit und Geld zu verschwenden, ist einfach absurd, unmoralisch und zynisch. Gebt den vielen Kreativen, die nicht privilegiert sind, Sendezeit! Seid endlich mutig. Wenn nicht jetzt - wann dann!", so Marshall.

Auch Melissa Naschenweng probte Aufstand

Der 57-Jährige ist nicht der erste Künstler, der es wagt, sich gegen Silbereisen und seinen Manager Michael Jürgens, der für die Einladungspolitik zu den "Feste"-Shows verantwortlich zeichnet und in der Branche nur "der Papst" genannt wird, stellen.

Im Februar probte bereits Melissa Naschenweng den Aufstand, nachdem sie trotz Gold-Album und mehrerer Amadeus-Nominierungen vom "Papst" "übersehen" wurde. Die Fans der Kärntnerin riefen sogar zum Boykott der TV-Show auf.

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