Unter dieser Krankheit leidet Pinks Sohn Jameson

Ausschlag, Blasen und Entzündungen im Mund: Der Sohn von Sängerin Pink leidet an der Hand-Fuß-Mund-Krankheit.

Das Bild, das Pinks Ehemann Carey Hart von Söhnchen Jameson auf Instagram gepostet hat, zeigt eindeutig ein krankes Kind. Denn Gesicht, Hände und Beine des Anderthalbjährigen sind mit roten Pusteln übersät (siehe Video oben).

Während manche Follower dem kleinen Mann "Gute Besserung" wünschen, machen andere dessen Vater schwere Vorwürfe. Schließlich leidet Jameson an der Hand-Fuss-Mund-Krankheit, die auch Falsche Maul- und Klauenseuche genannt wird und hochansteckend ist.

Hochansteckend

Trotzdem hat Hart seinen Sohn mit in den Frühstücksraum seines Hotels genommen, wie er zu dem Post schreibt. Damit hat der Pink-Gatte nach Ansicht vieler Kritiker andere Menschen einem Gesundheitsrisiko ausgesetzt.

Tatsächlich kann die Virusinfektion auf gleich mehrere Arten weitergegeben werden – fäkal-oral (über Kotreste) genauso wie über Tröpfchen- und Schmierinfektion. Deshalb sollten die Betroffenen anderen Personen nicht zu nahe kommen. Diese Empfehlung gilt, solange die Symptome anhalten. Allerdings ist man schon zwei bis drei Tage vor dem Ausbruch ansteckend.

So kann den Betroffenen geholfen werden

Harmlos aber hochansteckend. Das ist die Hand-Fuß-Mund-Krankheit. Was Sie dagegen tun können, lesen Sie hier.

In der Regel harmlos

Die Krankheit betrifft vor allem Kindern unter zehn Jahren und verläuft in zwei Phasen. Die Betroffenen leiden zunächst an Fieber, Übelkeit, Abgeschlagenheit sowie Hals-, Kopf- und Gliederschmerzen. Danach bilden sich – wie jetzt bei Pinks Sohn – im Mund Bläschen und Geschwüre. Die Handinnenflächen und Fußsohlen werden von einem Ausschlag überzogen.

Bei normalem Krankheitsverlauf klingen diese Symptome nach rund einer Woche wieder ab – ohne Medikamente.

Zwar verläuft die Krankheit in den meisten Fällen harmlos, im westpazifischen Raum, unter anderem in Vietnam, hatte die Krankheit aber schon schwerwiegendere Folgen: Im Jahr 2011 wurden dort mehr als 110.000 Menschen infiziert, 166 von ihnen starben an der Hand-Fuß-Mund-Krankheit, wie Medien damals berichteten. Fast alle Opfer waren Kinder unter sechs Jahren. Diese gelten als besonders gefährdet, da ihr Immunsystem noch nicht ganz ausgebildet ist.

(red)

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