Wegen Betruges musste ein Österreicher (34) gestern in St. Pölten auf die Anklagebank: Der 34-Jährige hatte eine Firma für Motorradschutzkleidung in Ungarn, verdiente dabei aber nur rund 750 Euro im Monat.
Also soll er über einen Zeitraum von zwei Jahren AMS-Geld, Notstandshilfe und Krankengeld in der Höhe von 24.390 Euro zu Unrecht kassiert haben.
Beim Prozess in St. Pölten meinte der Angeklagte: "Ich wusste schon, dass das nicht in Ordnung war." Jetzt wollen die Eltern dem 34-Jährigen helfen. Der vorbestrafte Mostviertler kam mit neun Monaten bedingter Haft plus 720 Euro Geldstrafe davon. Das Urteil ist rechtskräftig.