Unterstützung für Klimastreik schwindet

Tausende Schüler demonstrierten am 15. März (und in kleinerem Rahmen auch vergangenen Freitag) in ganz Österreich für besseren Klimaschutz – während der Schulzeit.
Langsam geht den Österreichern das Verständnis aus, dass die Schüler für diesen "Klimastreik" Woche für Woche schwänzen. In einer "Unique Research" Umfrage für das "Profil" in der vergangenen Woche verteidigten noch 57 Prozent das Fernbleiben von der Schule für die Demos.

Massive Ablehnung bei FP-Anhängern



40 Prozent sprachen sich dagegen aus. Innerhalb von nur einer Woche haben die Gegner mit 48 Prozent jetzt eine relative Mehrheit, zeigt die "Heute"-Frage der Woche, ebenfalls von "Unique Research" (500 Befragte, max. Schwankungsbreite ± 4,4 %).

Für "gar nicht gerechtfertigt" halten 26 Prozent der Befragten die Streiks in der Schulzeit, für "eher nicht gerechtfertigt" 22 Prozent. Große Unterschiede gibt es zwischen den Parteien: Am massivsten fällt die Ablehnung bei FP-Anhängern mit 71 % aus.

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Kein Entschuldigungsgrund



Nur 27 Prozent haben für die Demos Verständnis. Auch bei VP-Fans überwiegen die Gegner mit 60 Prozent (Verständnis: 39 Prozent). Bei SP-Sympathisanten haben 65 Prozent Verständnis, 32 Prozent nicht.

Das Bildungsministerium stellte unterdessen in einem Erlass klar: Die Teilnahme an den Freitagsdemos ist kein gerechtfertigter Entschuldigungsgrund.

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