In den USA bereiten sich Menschen vor allem in Texas und Louisiana, zu denen texanische Städte wie Beaumont, Galveston und Port Arthur gehören, aber auch die 200.000 Einwohner Gemeinde Calcasieu im Südwesten Louisianas, auf Hurrikan Laura vor. Etwa 500.000 Personen wurde aufgefordert ihre Häuser zu verlassen. Das National Hurricane Center stuft Laura mittlerweile als "unüberlebbar" ein.
Die Dominikanische Republik und Haiti wurden bereit hart getroffen - die Behörden gehen von Dutzenden Toten aus. Zunächst rechnete das Hurrikan-Zentrum mit einem einem Wirbelsturm der Kategorie 3 - am Mittwochabend wurde dies jedoch auf Stufe 4 korrigiert.
In den nächsten Stunden soll Laura die Küste mit voller Wucht treffen. Aber nicht nur der Sturm bereitet den Menschen vor Ort sorgen, aber vor allem auch die Sturzfluten, die er mit sich zieht. Mittlerweile rechnen die örtlichen Behörden mit fünf Metern. John Bel Edwards, Gouverneur Louisiana, warnt: "Wir werden erhebliche Überschwemmungen an Orten haben, die das normalerweise nicht erleben."
Über 700 Kilometer an Gebieten entlang der Küste sind bedroht, starke Regenfälle sollen die Zerstörung noch weiter verstärken. Auch die Öl-Förderung brach aufgrund des Sturmes um 82 Prozent ein – so stark, wie seit dem Hurrikan "Katrina" 2005 nicht mehr.