Wetter

Unwetter-Chaos im Süden – Regen-Walze trifft nun auch W

Im Süden des Landes ist die Unwetter-Situation weiterhin angespannt. Am Nachmittag kam es auch in Wien zu sintflutartigen Regenfällen.

David Huemer
Heftige Regenfälle derzeit auch in Wien.
Heftige Regenfälle derzeit auch in Wien.
heute.at

Die heftige Unwetter-Front hat den Süden des Landes weiterhin fest im Griff. Aufgrund der enormen Regenmengen ist die Situation in mehreren Bezirken weiterhin sehr angespannt. Während in Kärnten auch am Samstag der Zivilschutzalarm ausgelöst wurde, scheint der Regen nun auch in der Bundeshauptstadt angekommen zu sein. Am frühen Samstagnachmittag kam es in Wien zu sintflutartigen Regenfällen. 

Laut UWZ-Experte Konstantin Brandes zieht am Wochenende das Tief ZACHARIAS unter Verstärkung von Italien über die Adria und Ungarn in Richtung Polen. Unter Meteorologen ist ein Tief, das solch einer Zugbahn folgt, auch als "Vb-Tief" ("fünf-b-Tief") bekannt. Vb-Lagen sorgen typischerweise für nennenswerte Niederschlagsereignisse entlang der Nordalpen sowie im Norden und Osten Österreichs.

Die Prognose im Detail

Der Sonntag verläuft an der Alpennordseite meist bewölkt mit Regenschauern, vom Bregenzerwald bis ins Salzkammergut regnet es auch kräftig und dort sinkt die Schneefallgrenze vorübergehend auf knapp unter 2.000 m ab. Ganz im Süden gehen lokale Gewitter nieder, die Sonne zeigt sich am ehesten von Osttirol und Oberkärnten bis ins Obere Murtal und am Alpenostrand. Im Donauraum und im Osten weht kräftiger West- bis Nordwestwind mit stürmischen Böen. Die Temperaturen erreichen maximal 13 bis 22 Grad.

Am Montag regnet es von Vorarlberg bis in die Eisenwurzen zunächst häufig. Im weiteren Verlauf geht der Regen in Schauer über und lässt zögerlich nach, die Schneefallgrenze steigt wieder über 2.000 m an. Im Osten zeigt sich zwischen einzelnen Schauern ab und zu die Sonne, etwas häufiger im Süden. Vor allem im Donauraum und am Alpenostrand weht starker bis stürmischer Westwind mit lokalen Sturmböen. Zusammen mit den gedämpften Temperaturen zwischen 13 und 22 Grad ergibt sich ein herbstlicher Eindruck.

Der Dienstag beginnt meist noch bewölkt, aber nur mehr vereinzelt im Bergland mit ein paar Regentropfen. Im Laufe des Tages stellt sich ein freundlicher Mix aus Sonne und Wolken ein, die Schauerneigung bleibt gering. Der Wind weht anfangs an der Alpennordseite noch mäßig bis lebhaft aus westlichen Richtungen und flaut am Nachmittag ab. Mit maximal 19 bis 25 Grad beginnt sich die Luft allmählich wieder zu erwärmen.

Am Mittwoch scheint vor allem im Westen und Süden häufig die Sonne. Von Oberösterreich bis ins Nordburgenland ziehen ausgedehnte Wolkenfelder durch, es bleibt aber auch hier meist trocken. Bei schwachem bis mäßigem und mehr auf Südwest drehendem Wind steigen die Temperaturen auf 23 bis 29 Grad.

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