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Urlauber in Thailand sollen ausspioniert werden

Heute Redaktion
14.09.2021, 01:29

Die Militärmachthaber in Thailand wollen Urlauber künftig besser überwachen, und zwar über die SIM-Karten ihrer Handys, wie die staatliche Telekommunikationsbehörde NBTC am Dienstag bekanntgab. Bereits vor zwei Jahren wurde in Thailand laut über die Überwachung per GPS-Armband nachgedacht, diese Pläne wurden aber nach heftiger Kritik wieder fallen gelassen.

Die Militärmachthaber in Thailand wollen Urlauber künftig besser überwachen, und zwar über die  SIM-Karten ihrer Handys, wie die staatliche Telekommunikationsbehörde NBTC am Dienstag bekanntgab. Bereits vor zwei Jahren wurde in Thailand laut über die Überwachung per GPS-Armband nachgedacht, diese Pläne wurden aber nach heftiger Kritik wieder fallen gelassen.

Nicht nur Thais selbst, sondern auch Ausländer, die in Thailand leben und arbeiten, müssen bereits jetzt beim Kauf einer SIM-Karte oder beim Abschluss eines Mobilfunkvertrags eine Kopie ihres Passes vorzeigen. 

Nun will die herrschende Militärjunta auch die Touristen stärker kontrollieren. 
Wahl für 2017 angekündigt

Gut zwei Jahre nach dem Militärputsch haben die Thailänder am Sonntag in einem Referendum die vom Militär entworfene Verfassung angenommen. Damit dürfte bereits im kommenden Jahr die Parlamentswahl stattfinden. Die neue Verfassung sieht die Möglichkeit eines ungewählten Regierungschefs vor. Dazu brauchen die 250 - vom Militär bestimmten Senatoren - nur noch die Zustimmung einer geringen Anzahl der 500 Abgeordneten aus der ersten Parlamentskammer. Darüber hinaus bleiben Notstandsgesetze der vergangenen zwei Jahre gültig, welche die Junta ohne Zustimmung des Parlaments erließ.

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