Die Situation in den Wiener Spitälern spitzt sich zu. Während die Zahl der Corona-Patienten steigt, ist das Gesundheitspersonal enorm belastet. Aufgrund von krankheitsbedingten Ausfällen in der Belegschaft und der Urlaubssaison mussten sogar Betten gesperrt werden, berichtet "ORF Wien".
In Wien ist die Zahl der Neuinfektionen etwa seit zwei Wochen – auf hohem Niveau liegend – fast unverändert. In den Spitälern hat sich die Zahl der Corona-Patienten von 120 auf 292 mehr als verdoppelt.
Etwa 750 von rund 30.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seien derzeit aufgrund eines positiven Testergebnisses dienstfrei gestellt, heißt es vom Wiener Gesundheitsverbund (WiGeV). "Wir haben weit über 200 Betten gesperrt", erzählt der Vorsitzende der Personalvertretung im Wiener Allgemeinen Krankenhaus (AKH), Wolfgang Hofer bei "Wien heute".
Für den Herbst seien mit einer weiteren Infektionswelle neuerliche Engpässe zu erwarten: "Das heißt dann wieder Leistungsreduktion, OP-Termine und Therapien verschieben. Das wirkt sich dann auf den Gesamtbetrieb aus."